Fine und Ose auf großer Tour

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Hellmann transportiert verwaiste Baby-Robben von Frankfurt nach Südkorea

Es hat ein paar Tage gedauert, bis sich die beiden jungen Robben-Damen an ihre neue Umgebung im Zoo von Seoul gewöhnt haben. Doch mittlerweile schmeckt ihnen der südkoreanische Fisch so gut wie der Hering aus der Nordsee. Die beiden kleinen Heuler hatten zuvor ihre Mutter verloren und wurden in der Robbenaufzuchtstation Westküstenpark St. Peter-Ording aufgepäppelt.

Leider misslang der anschließende Versuch, die beiden Robben-Babys wieder auszuwildern – und der Platz in den Aufzuchtstationen ist begrenzt. In solchen Fällen springen Zoos aus der ganzen Welt ein, um verwaisten Robben ein neues Zuhause zu bieten. Ihren Flug in die neue Heimat Südkorea buchten die kleinen Heuler bei Hellmann.

Bevor die Tiere jedoch den Flieger besteigen durften, stand das „OK to Forward Procedure“ an, indem sichergestellt wird, dass sie im Empfangsland auch tatsächlich in angenommen werden. Hierfür sind im Vorfeld eine Reihe von Checks und Kontrollanrufen notwendig. Daneben ist ein Amtstierarzt von Anfang an in den Transport eingebunden, um sicherzugehen, dass sie den Flug gut überstehen. Erst am Tag des Fluges erfolgt dann sein finales „Go“ für den Transport, nach einem finalen Gesundheitscheck und damit verbunden die Erstellung eines Gesundheitszeugnisses.

Gut gelaunt geht’s in der Spezialtransportbox auf Reise.

Bei vollem Bewusstsein und in Spezialtransportboxen gemäß IATA Live Animal Regulation traten Ose und Fine schließlich ihre Reise an. Zunächst von Hamburg nach Frankfurt in die Animal Lounge des Airport FRA. Diesen „Vorlauf“ übernahm der Versender aufgrund der nötigen Lizenz für den Straßentransport. Weiter ging es per Lufthansa-Maschine in die südkoreanische Hauptstadt. Insgesamt 48 Stunden dauerte der Transport nach Seoul, bis Fine und Ose wieder Ihre Transportboxen verlassen durften.

„So ein Transport ist für die sensiblen Robben immer mit Stress verbunden“, erklärt Rene Fritsche, der den Transport organisiert hat. „Normalerweise liegen sie den lieben langen Tag auf einer Sandbank und bewegen sich nur, um zu jagen – da muss so ein Langstreckenflug erst mal weggesteckt werden“, so der Airfreight Export Manager weiter.

Endlich angekommen: Am Flughafen Seoul wurden die beiden Heuler erstmal gut versorgt.

Angekommen am Airport Seoul wurden Fine und Ose dann auch erst einmal freundlich von Tierpflegern in Empfang genommen und versorgt. Nach einer Quarantäne und letzten gesundheitlichen Kontrolle in Seoul wurden sie dann an den Zoo übergeben. Und nachdem sie sich von den Reisestrapazen erholt haben, fühlen sie sich in ihrem neuen Zuhause pudelwohl.

Henrik Schütte

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