Hellmann Globetrotter: José Fernando Mora

Heute stellen wir Globetrotter Fernando Mora vor, der seine Hellmann-Karriere 2016 in Mexiko-City begann. Vom Pricing Specialist stieg er schnell in die Position des Trade Analyst für die lateinamerikanische Region auf. Nachdem er seine ersten Berührungspunkte mit Hellmann Asien hatte, wurde er von seiner ehemaligen Chefin Paulina Aller ermutigt, sich auf eine freie Stelle in Singapur zu bewerben. Weihnachten 2020 erhielt er die Nachricht, dass er ab März 2021 als Trade Lane Manager in der APAC Zentrale in Singapur arbeiten würde. Während die Covid-19-Pandemie in vollem Gange war, zog Fernando auf die andere Seite der Welt, wo er seither viele neue Menschen und Kulturen kennengelernt hat. Viel Spaß mit seiner Geschichte!

No items found.

Hallo Fernando, was hat dich dazu bewogen, nach Singapur zu ziehen?

Ich war definitiv auf der Suche nach neuen Erfahrungen außerhalb meiner Komfortzone!

Also dachte ich: Warum sollte ich es nicht versuchen? Ich denke, die Gelegenheit kam für mich zum perfekten Zeitpunkt. Es war eine Chance, sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen. Seit ich nach Asien gezogen bin, habe ich viel über andere Kulturen gelernt, und gleichzeitig lerne ich auch mehr über meine eigene Kultur, weil ich eine völlig neue Perspektive bekommen habe.

Hast du dich leicht an dein neues Arbeitsumfeld gewöhnen können?

Wegen der Covid-Beschränkungen war es gar nicht so einfach. Am Anfang war ich nur zwei Wochen lang im Büro. Aufgrund der Pandemie-Situation musste ich dann wieder von zu Hause aus arbeiten. Ich konnte also nicht viel persönlich mit meinen Kollegen im Büro sprechen, aber ich habe immer ihre Unterstützung gespürt. Sie haben mir viel über die hiesige Kultur und lokales Essen beigebracht. Und trotz allem konnten wir uns gegenseitig kennen lernen.

Am Anfang fiel es mir schwer, mich an das Wetter zu gewöhnen, denn in Mexiko-Stadt ist das Wetter trocken und dort durchlebt man alle vier Jahreszeiten. Hier in Singapur ist es einfach immer feucht und heiß. Im Büro oder in den Geschäften sind die Klimaanlagen sehr niedrig eingestellt. Am Anfang hatte ich damit meine Schwierigkeiten, aber jetzt finde ich es super, wenn es drinnen schön kalt ist.

Fernando bei der Lichtershow im Gardens by the Bay

Was vermisst du am meisten aus deiner Heimat?

Natürlich meine Familie. Aber auch meine Arbeitskollegen in Mexiko und meine Freunde dort. Am meisten vermisse ich ihre spontanen Besuche, wenn sie gerade in der Nähe waren. Mir fehlt auch das Reisen. Seit Beginn der Pandemie ist es nicht mehr so einfach, von einem Ort zum anderen zu gelangen. Ich würde mich auch gerne wieder in meiner Muttersprache Spanisch unterhalten. Manchmal möchte ich etwas sagen, aber dann kann ich es nicht so richtig auf Englisch ausdrücken.

Was gefällt dir am besten an deinem neuen Leben in Singapur?

Kulinarische Genüsse für jeden Geschmack

Die Menschen in Singapur sind sehr freundlich. Es ist so friedlich und weltoffen hier. Mich hat es sehr beeindruckt, dass es vier Amtssprachen gibt: Englisch ist die vorherrschende Sprache, gefolgt von Mandarin, Malaiisch und Tamil!

Mir gefällt auch, dass die Menschen hier trotz der unterschiedlichen Religionen respektvoll miteinander leben. Es gibt verschiedene Stadtteile, die man besuchen kann, wie Chinatown, das indische Viertel, das arabische Viertel, und es gibt auch einen muslimischen Markt. Es gibt auch viele buddhistische und hinduistische Tempel. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, die Tempel zu besuchen und mehr über die verschiedenen Kulturen zu erfahren.

Es gibt auch eine große Auswahl an internationalen Gerichten. Man hat die Auswahl zwischen arabischem, thailändischem, vietnamesischem, malaysischem Essen und so vielem mehr. Inzwischen bin ich ein großer Fan von arabischen und indischen Speisen.

Besonders toll finde ich, wie viele Menschen sich hier fit halten. Man sieht ständig jemanden joggen, laufen, Rad fahren oder im Freien trainieren. Das hat mich motiviert, selbst mehr Sport zu treiben.

Sportlich unterwegs mit neuen Freunden

Wie sieht ein perfekter freier Tag in Singapur für dich aus?

Erstmal schlafe ich natürlich aus und gehen dann in einem Restaurant ein lokales Frühstück essen. Den Nachmittag verbringe ich mit meinen Freunden am Strand. Danach fahre ich mit dem Cable Bus zu einem Restaurant auf Sentosa Island und trinke dort ein kaltes Bier. Abends kann man wunderbar spazieren gehen.

An den Wochenenden gehe ich gerne im Pool schwimmen, genieße das Wetter und besichtige die Stadt. Obwohl es ein kleines Land ist, hat es sehr schöne Gegenden, die man auch während der Arbeitswoche nach Büroschluss noch genießen kann. Ich gehe gerne in die Parkanlagen der Stadt und in die Marina Bay Sands - das ist ein sehr beliebtes Hotel Resort mit entspannter Atmosphäre.

In der Freizeit gibt es viel zu entdecken

Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Gibt es noch etwas, das du uns mitteilen möchtest, bevor wir uns verabschieden?

Ich würde jedem, der die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen, empfehlen, nicht darüber nachzudenken, sondern es einfach zu tun! Es ist eine großartige Erfahrung, die ich sehr genossen habe. Ich konnte mich neuen Herausforderungen stellen - und ich habe jede einzelne Erfahrung genossen.

Mein Fazit: Ich habe mich selbst besser kennengelernt, ich bin unabhängiger geworden und ich weiß die Dinge, die ich in Mexiko hatte, ein wenig mehr zu schätzen. Zum Glück konnte ich auf Menschen zählen, die mich unterstützt und mir den Übergang sehr erleichtert haben.

Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast, Fernando!

Katja Siefke

Das könnte Ihnen auch gefallen …

Family

4 Fragen an Julia Nolf

Family

Hellmann Globetrotter: Svenja Wolf